Pinienwald Freilandgeflügel

Der Geschmack der Freiheit
"Label-Rouge"

1. Unsere Hähnchen werden traditionell in absoluter Freiheit, ohne jegliche Begrenzung im Freiland in den Kiefern- bzw. Pinienwäldern der Landes aufgezogen. Sie wachsen also im Schutz von Farn und Unterholz in einem einzigartigen, maritimen also milden und ausgeglichenen Klima auf. Die Landes sind eine dünnbesiedelte, stark bewaldete und weitgehend unberührte Naturlandschaft, die landwirtschaftlich wenig intensiv hauptsächlich für den Maisanbau genutzt wird.
2. Die Ställe sind Holzhütten in Leichtbauweise, die nachts den idealen Schutz bieten und tagsüber besonders für den Aufenthalt im Freien geeignet sind. Um dem Boden ausreichend Zeit zu lassen, sich zu regenerieren, werden sie nach der Aufzucht demontiert , gereinigt, dezinfiziert und an anderer Stelle im Wald wieder aufgebaut . Diese Methode der Aufzucht ist in den Landes seit Generationen überliefert.
Die für die Hähnchenzucht in Frankreich einmaligen, mobilen Hütten sind außerdem kleiner als herkömmliche feste Stallungen und wurden speziell in den Landes von den Züchtern erfunden.
3. Die verwendete Rasse ist der „Cou nu“. Dieser Nackthals ist eine seit dem Mittelalter in den Landes belegte Landhähnchenrasse mit rötlichem oder schwarzem Gefieder und langsamem Wachstum, die man so weiterentwickelt hat, dass sie heute nach den 12 Wochen Zuchtdauer eine optimale Fleischqualität hervorbringt. Letztere verdankt der Cou nu seiner feinsten Fettmarmorierung im Muskelfleisch, die durch das Garen als aromatischer Saft ins Fleisch übergeht und dieses somit besonders vollmundig und geschmackvoll macht
4. Die Futtermittel werden von den Geflügelzüchtern selbst aus dem selbst angebauten Mais und anderem Getreide hergestellt. Die Hähnchen der gelben Rasse (Maishähnchen) erhalten mind. 80% Mais, das weiße Hähnchen mind. 60% Mais und 20% Weizen und andere Getreidesorten. Lediglich 75%-Mindestanteil Getreide im Futter schreibt das Label-Rouge-Lastenheft vor.
 
5. Alle unsere Freilandgeflügelsorten profitieren von den außergewöhnlichen klimatischen und natürlichen Bedingungen des riesigen Waldbiotops der Landes . Zusätzliche natürliche Futterkomponenten sind Pinienkerne, Farnknospen, Gräser, Kräuter und Blätter, Würmer, Käfer und andere Insekten.

 

 
6. Besonders erwähnenswert sind noch unsere Maisstubenküken, deren Futtermittel dieselben sind wie für das gelbe Freilandhähnchen. Bei der Rasse handelt es sich um eine Kreuzung aus dem „Cou nu“ und einer konventionelleren Rasse, die nach ca. 40 – 45 Tagen ein Stubenküken hervorbringt, das alle geschmacklichen Qualitäten des Freilandhähnchens mit der Zartheit eines Stubenkükens zu einem außergewöhnlichen Genußerlebnis vereint. Da es für Stubenküken keine eigene Label-Rouge-Spezifikation gibt, trägt dieses Produkt kein Label-Rouge.
N.B.: Anhand der Codenummer auf unserem Label-Rouge-Geflügel kann gemäß dem Label-Rouge-Lastenheft zu jedem Zeitpunkt nachvollzogen werden, woher das jeweilige Tier stammt, welcher Züchter es aufgezogen hat und wann es geschlachtet wurde.